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Essen damals und heute: Gedanken zum Tag der gesunden Ernährung

Avatar of Andrea Bentschneider Andrea Bentschneider - 07. März 2016 - Allgemein, Alte Bräuche, Rezepte, Wissen

Das Thema „Essen“ und „Ernährung“ ist derzeit (Achtung: Wortspiel) in aller Munde. 

Ob kalorienarm, vegan oder laktosefrei – für jeden Geschmack ist heutzutage was dabei, nur gesund und ausgewogen soll es sein! Bei der richtigen Ernährung helfen sollen einem heutzutage Ernährungs-Apps  oder Lebensmittelampeln.

Dennoch ernähren sich zu viele Menschen noch immer zu ungesund. Um dem entgegenzuwirken, hat der Verband für Ernährung und Diätetik e. V. (VFED e. V.) im Jahr 1998 den „Tag der gesunden Ernährung“ eingeführt. Der Aktionstag wird seit 2007 immer am 07. März begangen und steht dabei jährlich unter einem anderen Motto. 2016 gab es zum Beispiel Aktionen rund ums Thema "Onkologie."

Unsere Vorfahren haben sich zu dem Thema Essen sicher deutlich weniger Gedanken gemacht als wir. Damals sollte das Essen in erster Linie Hunger stillen und Kraft für die alltäglichen Arbeiten geben. Das Angebot an Lebensmitteln war natürlich auch deutlich überschaubarer: Der Großteil der Bevölkerung ernährte sich im 18. und 19. Jahrhundert selbst und lebte von Landwirtschaft und Hofbetrieb. Erst mit dem Erschließen neuer Handelswege weitete sich das Angebot an Lebensmitteln aus.

Auf ein – nun ja, nennen wir es mal – „Lebensmittel“ wollten aber auch unsere Vorfahren hierzulande nicht verzichten: Da man Gerste, Hopfen und ähnliches auch hierzulande anbauen konnte, braute man sich damals schon gern sein privates Bier. 

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