Beyond History Blog

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Auswanderung aus Deutschland: Ankunft in einer neuen Welt - Einreisen und Ankommen sind zwei unterschiedlich‘ Paar Schuhe

11. Mai 2020, Andrea Bentschneider - Allgemein, Auswanderung, Hamburg, Historische Ereignisse, Persönlichkeiten, Wissen

Die Ankunftsstation für Einwanderer auf Ellis Island, New York, aufgenommen circa im Jahr 1896, Quelle: unbekannter Fotograf, Public domain, via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ellis_Island_First_Bldg_Burnt_15-June-1897.jpg).

Von den deutschen Auswandererhäfen Hamburg und Bremen bzw. Bremerhaven hatten die überwiegende Mehrheit der Auswanderer Nordamerika und ein deutlich kleinerer Anteil Brasilien, Australien, Argentinien, Chile und weitere Länder als Ziel.

Auswanderung aus Deutschland: Ankunft in einer neuen Welt - Einreisen und Ankommen sind zwei unterschiedlich‘ Paar Schuhe

Auswanderung aus Deutschland: Wenn einer eine Reise tut… - Kosten, Transportmittel und Reisebedingungen

24. April 2020, Andrea Bentschneider - Allgemein, Auswanderung, Hamburg, Wissen

Das Passagierdeck auf dem Auswandererschiff „Samuel Hop“ auf dem Weg in die USA über Rotterdam und Le Havre 1849, Zeichnung von Leo von Elliot aus der Leipziger Illustrierten Zeitung vom 10. November 1849, S. 292, Quelle: Bundesarchiv, Bild 137-041316 / Unknown / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_137-041316,_Auswandererschiff_%22Samuel_Hop%22.jpg).

… dann kann er was erleben! Für die Schiffspassagiere der dritten Klasse und die Reisenden aus der Zeit, bevor ein Schiffsarzt verpflichtend mit an Bord war, kann man dieses Sprichwort wörtlich nehmen. Die Reisebedingungen waren alles andere als komfortabel und sicher. Aber der Reihe nach, noch ist niemand an Bord gegangen.

Auswanderung aus Deutschland: Wenn einer eine Reise tut… - Kosten, Transportmittel und Reisebedingungen

Auswanderung aus Deutschland: Das Wandern ist des Müllers Lust? Gründe für die Auswanderung und formale Bedingungen für die Ausreise

11. April 2020, Andrea Bentschneider - Allgemein, Auswanderung, Historische Ereignisse, Wissen

Mount Tambora’s Ausbruch 1815 brachte in den folgenden Jahre massive Hungersnöte und befeuerte die Auswanderung der notleidenden Bevölkerung, Quelle: Jialiang Gao (peace-on-earth.org) / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Caldera_Mt_Tambora_Sumbawa_Indonesia.jpg).

Globalisation ist eines der Wörter, die in den letzten Jahren in aller Munde waren. Durchaus zu Recht wie der Corona-Virus beweist, der sich wegen der engen wirtschaftlichen und touristischen Verflechtung aller Länder, kurz: durch jede Art von Reiseverkehr, wahnsinnig schnell in allen Teilen der Welt ausbreiten konnte.

Aber das die ganze Welt miteinander verknüpft ist und Geschehnisse auf der anderen Seite der Weltkugel Auswirkungen auf andere Erdteile haben, das ist dann doch nichts Neues.

Auswanderung aus Deutschland: Das Wandern ist des Müllers Lust? Gründe für die Auswanderung und formale Bedingungen für die Ausreise

Anzac Day in Australien und Neuseeland

24. April 2018, Andrea Bentschneider - Allgemein, Feiertage, Historische Ereignisse, Wissen, 1. Weltkrieg

Am  25. April wird in Australien, Neuseeland und Tonga mit dem Anzac (Australian and New Zealand Army Corps) Day  der Gefallenen der Schlacht von Gallipoli 1915 gedacht. In der ersten gemeinsamen Militäraktion für Australien, Neuseeland und Soldaten aus Tonga landeten die Streitkräfte dabei auf der osmanischen Gallipoli-Halbinsel um einen Weg für die Alliierten Flotten freizukämpfen. Dabei wurden sie von den überraschend starken osmanischen Truppen aufgehalten; die Schlacht führte zu immensen Verlusten auf beiden Seiten.

Anzac Day in Australien und Neuseeland

Attentat auf Rudi Dutschke, die deutsche Symbolfigur der 1968er Bewegung

11. April 2018, Andrea Bentschneider - Allgemein, Historische Ereignisse, Persönlichkeiten, Wissen

Fahrrad mit Aktentasche von Rudi Dutschke nach dem Attentat am 11. April 1968. Foto der Polizei Berlin [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:C_Polizei_Berlin_11.04.1968_Fahrrad_mit_Aktentasche_von_Rudi_Dutschke_am_Ort_des_Attentats.jpg)

Rudi Dutschke war wohl das bekannteste Gesicht und die bekannteste Stimme der deutschen Studentenproteste von 1967 und 1968. Am 11. April 1968 schoss der 23jährige Hilfsarbeiter Josef Bachmann in Berlin drei Mal auf ihn. Dutschke erlitt schwere Hirnverletzungen, überlebte nur knapp. Elf Jahre später, am 24. Dezember 1979, erlag er den Spätfolgen des Attentats.

Attentat auf Rudi Dutschke, die deutsche Symbolfigur der 1968er Bewegung

Tag der Archive 2018

02. März 2018, Andrea Bentschneider - Allgemein, Archive, Vereine, Museen, Historische Dokumente

Plakat zum Tag der Archive 2018 unter dem Motto „Demokratie und Bürgerrechte“, VdA (www.tagderarchive.de).

Seit 2001 findet alle 2 Jahre deutschlandweit auf Initiative des Verbands deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. (VdA) der Tag der Archive statt. Die vielfältigen gesellschaftlichen Funktionen der Archive sollen - seit 2006 unter wechselnden Mottos - für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden. In diesem Jahr findet der Tag der Archive am 3./4. März unter dem Motto „Demokratie und Bürgerrechte“ statt.

Tag der Archive 2018

Straßennamen: die Stresemannallee in Hamburg - Beyond Historys neue Adresse

21. Januar 2018, Andrea Bentschneider - Allgemein, Hamburg, Persönlichkeiten, Wissen

Aristide Briand und Gustav Stresemann, 1926. Foto [Public domain] via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aristide_Briand_and_Gustav_Stresemann.jpg).

Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben, wir sind im Dezember 2017 mit unseren Büros innerhalb Hamburgs umgezogen. Vom Cheruskerweg (lesen Sie hierzu mehr bei Abenteuer Ahnenforschung) in die Stresemannallee. Damit befinden wir uns gleich um die Ecke von der Firma Beiersdorf, zu deren Geschichte wir bereits im ersten Teil unserer Serie zu Straßennamen, erzählt haben. Die Firma befindet sich noch heute in der Troplowitzstraße, die nach dem späteren Eigentümer des Unternehmens, Oscar Troplowitz, benannt ist.

Auch die Stresemannallee erinnert an eine bekannte Persönlichkeit, den Politiker Gustav Stresemann.

Straßennamen: die Stresemannallee in Hamburg - Beyond Historys neue Adresse

Eine internationale Hotelkette und viele Schlagzeilen

25. Dezember 2017, Andrea Bentschneider - Allgemein, Auswanderung, Persönlichkeiten, Wissen

Foto von Harry Pot [CC BY-SA 3.0 nl (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/nl/deed.en)], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Conrad_Hilton.jpg).

Er wurde am 25. Dezember 1887 als Sohn eines lokalen Geschäftsmanns in San Antonio geboren und später als Hotelier reich und berühmt. Sein Vater Augustus Halvorsen stammte aus Norwegen und wanderte 1870 in die USA ein, wo er den heute bekannten Nachnamen der Familie annahm. Seine Mutter Mary Genevive Laufersweiler war deutscher Abstammung. Ihr Vater Conrad Laufersweiler kam aus dem Hunsrück, ihre Mutter Caroline Wasem wurde ebenfalls in Deutschland geboren.

Eine internationale Hotelkette und viele Schlagzeilen

Mit Stolpersteinen an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern

16. Dezember 2017, Andrea Bentschneider - Allgemein, Historische Ereignisse, Historische Dokumente, Hamburg, Jubiläum, Wissen

Der Vorgänger der heutigen Stolpersteine wurde am 16. Dezember 1992 vor dem Historischen Rathaus Köln verlegt. Zu lesen sind darauf die Anfangszeilen der Ausführungsbestimmungen des Deportationsbefehls für Sinti und Roma von Heinrich Himmler. Foto von Horsch, Willy (eigene Arbeit) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons (https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:K%C3%B6ln-Stolpersteiin-Rathaus-024.jpg).

Es ist wohl eines der bekanntesten Projekte zur Erinnerungskultur. Mittlerweile sind über 60.000 Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig in weit über 1.000 Orten und Städten zu finden und das nicht nur in Deutschland sondern in über 20 europäischen Ländern. An die Opfer wird vor ihrem jeweils letzten freiwillig gewählten Wohnort erinnert. Individuelle Schicksale werden so im Stadtbild sichtbar gemacht. Es wird deutlich, dass Deportationen in der direkten Nachbarschaft stattgefunden haben. Gedacht wird der Verfolgung und Vernichtung nicht nur der Juden sondern aller Opfergruppen des Nationalsozialismus. Stolpersteine werden beispielweise auch für Sinti und Roma, Homosexuelle, politisch oder religiös Verfolgte sowie Euthanasieopfer verlegt.

Mit Stolpersteinen an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern

Hamburg unter Napoleon

19. November 2017, Andrea Bentschneider - Allgemein, Hamburg, Historische Ereignisse, Wissen

Gedenkstein für die 1138 in Ottensen begrabenen Hamburger, die im Winter 1813/14 aus der Stadt vertrieben wurden.Foto von Wolfgang Meinhart, Hamburg (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hamburg.Denkstein.Opfer_der_Franzosenzeit.wmt.jpg).

Am 19. November 1806 wurde Hamburg durch Napoleons Truppen besetzt. Die folgenden 7 ½ Jahre haben die Stadt in vielerlei Hinsicht geprägt. Noch heute zeugen Straßennamen und angeblich auch das Franzbrötchen von der Anwesenheit der Franzosen. Wirtschaftlich gesehen war es ein schwarzes Kapitel in der Geschichte der Hansestadt, das für die Bevölkerung mit großen Schrecken verbunden war. Zugleich wurden aber auch Grundlagen für eine moderne Verwaltung geschaffen, die anschließend in Hamburg zwar weitgehend zurückgenommen wurden, auf deren Vorbild aber u.a. die heutigen Standesämter beruhen.

Hamburg unter Napoleon

Flucht aus religiösen Gründen im Zuge der Reformation

31. Oktober 2017, Andrea Bentschneider - Allgemein, Auswanderung, Feiertage, Historische Ereignisse, Persönlichkeiten, Wissen

Detail eines Kirchenfensters in der War Memorial Chapel der Washington National Cathedral in Washington D.C. Martin Luther schlägt seine 95 Thesen an die Kirchentür in Wittenberg. Foto von Tim Evanson [CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Clerestory_window_12_-_War_Memorial_Chapel_-_National_Cathedral_-_DC.JPG)

Am 31. Oktober 1517 soll Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen haben. Ob er dies wirklich getan hat, ist heute umstritten, dennoch gilt dieses Datum vielen als eigentlicher Beginn der Reformation und es wird daher in Deutschland und Österreich als Reformationstag gefeiert.

Flucht aus religiösen Gründen im Zuge der Reformation

Zur Geschichte der Nachnamen – Teil 2

30. Juni 2017, Andrea Bentschneider - Allgemein, Namenskunde, Wissen

Abbildung „Der Schmidt“ aus Amman, Jost; Sachs, Hans: Eygentliche Beschreibung aller Stände auff Erden, hoher und nidriger, geistlicher und weltlicher, aller Künsten, Handwercken und Händeln..., Frankfurt am Main 1568, S. 77 [Public Domain], via Wikipedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schmidt-1568.png).

Es ist bereits eine Weile her, seit unser Blogbeitrag Zur Geschichte der Nachnamen – Teil 1 erschienen ist. Wir haben aber natürlich nicht vergessen, dass wir eine Fortsetzung versprochen hatten. Heute ist es endlich soweit. Dieses Mal geht es um Berufsbezeichnungen und Übernamen als Nachnamen.

Zur Geschichte der Nachnamen – Teil 2

Top 10: Quellen für die Ahnenforschung

08. Juni 2017, Andrea Bentschneider - Allgemein, Historische Dokumente, Tipps und Tricks

Benutzersaal des Evangelischen Zentralarchivs in Berlin, Foto von Clemens Schulz (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ABenutzersaal_des_Evangelischen_Zentralarchivs_in_Berlin.jpg)

Heute möchten wir unsere neue Reihe zu den Quellen der Ahnen- und Familienforschung starten. Denn was wären wir Genealogen ohne unsere Quellen? Wir beginnen mit einem ersten Überblick. In unregelmäßigen Abständen werden wir künftig die verschiedenen, hier genannten Quellen aufgreifen und nähere Informationen bereitstellen. Welche Relevanz haben die Quellen, wo findet man sie, was ist zu beachten…

Top 10: Quellen für die Ahnenforschung

Top 7 Archivsünden

21. April 2017, Andrea Bentschneider - Allgemein, Archive, Vereine, Museen, Tipps und Tricks

Es ist großartig, die Möglichkeit zu haben, Originalakten für die eigene Forschung einsehen zu können. Umso wichtiger ist es, dass bestimmte Grundregeln beachtet werden, um die Dokumente noch lange für die Nachwelt zu erhalten. Für erfahrene Ahnenforscher und Archivnutzer sind diese meist selbstverständlich. Da es aber immer wieder zu Problemen kommt, sei hier noch einmal auf ein paar grundsätzliche Dinge verwiesen:

Top 7 Archivsünden

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