Beyond History Blog

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Oh du fröhliche… Deutsche Weihnachtsmärkte

27. November 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Feiertage, Hamburg, Traditionen, Wissen

Täglich fliegt der Weihnachtsmann über den Hamburger Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz. Foto von Chorengel, Pixabay.com.

Es ist wieder so weit, in Deutschland eröffnen so langsam die Weihnachtsmärkte. Auch in Hamburg startet heute auf vielen der großen und kleinen Weihnachtsmärkte in den verschiedenen Stadtteilen die Saison. Aber nicht nur hier sind die gemütlichen Märkte beliebt, die zum Glühweintrinken und Essen ebenso einladen wie zum Bummeln und Geschenke einkaufen. Der deutsche Weihnachtsmarkt ist, ähnlich wie das Oktoberfest, ein wahrer Exportschlager.

Oh du fröhliche… Deutsche Weihnachtsmärkte

Friedhof 3.0

17. September 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Familie, Internet, Persönlichkeiten, Wissen

Grabstein der Familie Duden in Bad Hersfeld, ein Beispiel für eine bekannte Persönlichkeit, zu der sich einiges erzählen ließe. Konrad Duden hatte keinen geringen Einfluss auf die Rechtschreibung in Deutschland (näheres dazu: https://www.beyond-history.de/blog/permalink/190/). Foto von 2micha (Own work) [GPL (http://www.gnu.org/licenses/gpl.html)], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Grabstein_duden_hersfeld.jpg)

Bereits zum Tag des Friedhofs 2015 haben wir uns mit der Bedeutung von Grabstätten für die Ahnenforschung beschäftigt. Damals haben wir auch über den Friedhof 2.0 berichtet, der beispielsweise das Anbringen von QR-Codes ermöglicht, über die man auf eingerichteten Gedenkseiten oder auch verlinkte Videos weitere Informationen zum Verstorbenen erhalten kann. Mit voranschreitender Technik gibt es aber selbstverständlich auch hier immer Neues.

Friedhof 3.0

Was steht da? Rechtschreibung in Deutschland

31. August 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Historische Dokumente, Wissen

Duden von 1891 (3. Auflage), Bild von Merker Berlin (Eigenes Buch, eigener Scan) [Public domain], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DUDEN_1891_0302_PAF1.jpg)

Wohl jeder Ahnenforscher kennt das Problem: In alten Dokumenten unterscheiden sich Wörter oft in ihrer Schreibweise, was es nicht gerade einfacher macht, alte Handschriften zu lesen. Problematisch kann es für die weitere Ahnenforschung vor allem dann werden, wenn die persönlichen Daten betroffen sind, insbesondere der Name.

Der Grund für die heute oft willkürlich erscheinenden Schreibweisen ist, dass es sehr lange gar keine festen Regeln zur Rechtschreibung gab. Wenn es um persönliche Daten geht, kommt erschwerend hinzu, dass die betreffenden Personen früher oft selbst nicht schreiben konnten, sie die Angaben beispielsweise im Kirchenbuch also nicht überprüfen konnten. Wenn ich bedenke, wie oft und unterschiedlich mein Nachname heute trotz Buchstabieren falsch geschrieben wird, ist es kein Wunder, dass sich viele verschiedene Schreibweisen herausbildeten.

Was steht da? Rechtschreibung in Deutschland

Ein kleiner Schritt für einen Menschen – Von Deutschland zum Mond

25. August 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Auswanderung, Historische Ereignisse, Persönlichkeiten, Wissen

Neil Armstrong bei Arbeiten auf dem Mond nahe der Mondlandefähre Eagle, 21. Juli 1969. Foto der NASA / Edwin E. Aldrin, Jr. [Public domain], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:As11-40-5886,_uncropped.jpg)

Der erste Mann auf dem Mond, ein Deutscher? Nein, natürlich nicht. Aber tatsächlich hatte Neil Alden Armstrong deutsche Vorfahren.

Er wurde am 5. August 1930 in Ohio geboren und starb mit 82 Jahren am 25. August 2012 im gleichen Bundesstaat. Dazwischen hat Neil Armstrong am 21. Juli 1969 (deutsche Zeit) mit einem Schritt Menschheitsgeschichte geschrieben. Kaum verwunderlich ist, dass Armstrong, der auch als „Kolumbus der Raumfahrt“ bezeichnet wird, wie die meisten Amerikaner von Einwanderern abstammt. Schon seine Vorfahren brachten damit dem Mut auf, Schritte auf ungewohntem Terrain zu unternehmen. In einem neuen Land noch einmal anzufangen, war bestimmt nicht leicht. Besonders da das Kontakthalten zu zurückbleibenden Menschen früher viel schwerer war als heute.

Ein kleiner Schritt für einen Menschen – Von Deutschland zum Mond

Sind wir hier wirklich in Hamburg? Die Insel Neuwerk

20. August 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Hamburg, Wissen

Durch das Watt zu Hamburgs entlegenstem Stadtteil Neuwerk

Mehr als 100 km nordwestlich von Hamburg befindet sich der Stadtteil Neuwerk, der organisatorisch zum Bezirk Hamburg-Mitte gehört. Nur knapp 40 Menschen leben auf der ca. 3 km2 großen Insel Neuwerk an der Elbmündung. Trotz ihrer Lage gehört sie (mit kurzen Unterbrechungen) bereits seit über 700 Jahren zur Hansestadt. Zugehörig sind auch die beiden unbewohnten Nachbarinseln Scharhörn und Nigehörn.

Die Inseln liegen im Zentrum des Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer, der mit 13.750 Hektar der kleinste der drei deutschen Wattenmeer-Nationalparks ist. Von der niedersächsischen Küste aus kann Neuwerk bei Ebbe zu Fuß oder auf einem Wattwagen erreicht werden. Im Sommer gibt es zudem eine tägliche Schiffsverbindung von Cuxhaven.

Sind wir hier wirklich in Hamburg? Die Insel Neuwerk

Und wann wird geheiratet? Heiratsalter in Deutschland

13. August 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Wissen, Hamburg, Familie

Foto von Andreas Bohnenstengel [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hochzeit_08.jpg)

Viele werden die Frage, wann denn (endlich) geheiratet wird, kennen. Zumindest ist es aber in westlichen Ländern kein Problem mehr, zusammenzuziehen und Kinder zu bekommen, ohne verheiratet zu sein. Früher ein Skandal. Aber wann heiratete man eigentlich? Und stimmt es, dass dies früher geschah als heute?

Fragen, die auch für die Ahnenforschung relevant sind. Für das Auffinden von Verwandten oder spezifischen Heirats- oder Geburtsdaten kann es durchaus relevant sein, eine ungefähre Idee davon zu haben, wie groß der Generationenabstand gewesen sein könnte bzw. welches Heiratsalter etwa in Frage kommt.

Und wann wird geheiratet? Heiratsalter in Deutschland

Hamburgs Partnerstadt Chicago

31. Juli 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Auswanderung, Hamburg, Wissen

Chicagos Skyline bei Sonnenaufgang (2009), Foto von Daniel Schwen (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chicago_sunrise_1.jpg)

Seit Juli 1994, um genau zu sein seit dem 20. Juli 1994, ist Chicago Partnerstadt von Hamburg. Einen ersten Vorstoß hierzu hatte es bereits 1957 gegeben, in den 1990er Jahren wurde die Idee dann wieder aufgenommen.

Für die Städtepartnerschaft gibt es gute Gründe. Beide Städte sind durch ihre Lage am Wasser geprägt (am Michigansee und an der Elbe), obwohl beide im Binnenland liegen. Es handelt sich zudem um wirtschaftliche und kulturelle Zentren. Es gibt aber auch historische Parallelen und Zusammenhänge. Zu nennen sei hier nur kurz, der Vollständigkeit halber, dass beide Städte im 19. Jahrhundert von Großbränden heimgesucht wurden (Hamburg 1842, Chicago 1871), die großen Einfluss auf ihre heutigen Erscheinungsbilder hatten. Vor allem aber spielen beide Städte eine nicht unbedeutende Rolle in der Migration von Deutschland nach Amerika im 19. Jahrhundert: Hamburg als Auswandererhafen, Chicago als Anlaufstelle für Einwanderer.

Hamburgs Partnerstadt Chicago

Warum ein Deutscher der erste König der Belgier wurde

21. Juli 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Feiertage, Historische Ereignisse, Persönlichkeiten, Wissen

Leopold I., König der Belgier, Foto von Unbekannt (Zeno.org, ID-Nummer 20001849204) [Public domain], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AL%C3%A9opold_I.jpg)

Seit 1890 ist der 21. Juli der Nationalfeiertag Belgiens. Zurück geht dieses Datum auf den Tag im Jahr 1831 an dem der erste König der Belgier, Leopold I., den Eid auf die neue Verfassung des gerade unabhängig gewordenen Staates ablegte. Er stammte aus einem deutschen Adelsgeschlecht.

Warum ein Deutscher der erste König der Belgier wurde

Quellen für die Ahnenforschung: Standesamtliche Urkunden

15. Juli 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Historische Dokumente, Tipps und Tricks, Wissen

Erste Seite einer Standesamtlichen Heiratsurkunde von 1880, Bilddatei von Mediatus (Own work (Familienarchiv)) [CC0, Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Standesamtliche_Heiratsurkunde_Wilhelm_Carl_Friedrich_Gräber_-_Sophia_Caroline_Wilhelmine_Jörß,_1880,_Teil_I.png)

Vor einiger Zeit haben wir eine Top-10-Liste mit Quellen für die Ahnenforschung auf diesem Blog veröffentlicht. Heute wollen wir damit beginnen, unser Versprechen einzulösen und näher auf die einzelnen Quellen einzugehen. Den Anfang machen die standesamtlichen Urkunden bzw. Personenstandsregister.

Quellen für die Ahnenforschung: Standesamtliche Urkunden

Straßennamen: Was tun, wenn einem einfach keine neuen Namen mehr einfallen wollen?

09. Juli 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Wissen

Straßenschild der Namenlosen Straße in Glückstadt.

Hier und da gibt es sie schon, Straßen, oder kurze Straßenabschnitte, die nie einen offiziellen Namen bekommen haben. Aus welchen Gründen auch immer. Aber dass es eine Straße gibt, die tatsächlich und ganz offiziell „Namenlose Straße“ heißt? Ja, auch das gibt es! Und zwar in Glückstadt.

Straßennamen: Was tun, wenn einem einfach keine neuen Namen mehr einfallen wollen?

Abenteuer Ahnenforschung hat Geburtstag! Oder: Was kann professionelle Ahnenforschung leisten?

19. Juni 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Jubiläum

Am 19. Juni 2007 ging der erste Blogbeitrag auf Abenteuer Ahnenforschung online. Es handelte sich damals um einen der ersten Blogs zum Thema Ahnenforschung in Deutschland. Unsere Chefin, die Berufsgenealogin und Firmengründerin Andrea Bentschneider, plaudert hier bis heute in knappen Beiträgen ungezwungen aus dem Nähkästchen, gibt Tipps und informiert zu verschiedenen Themen rund um die Ahnen- und Familienforschung. Im Vergleich dazu ist unser Firmenblog auf dieser Seite mit (fast genau) zwei Jahren noch jung. Für beide Blogs gilt, dass sie von langjähriger Erfahrung in der professionellen Ahnenforschung geprägt sind.

Im allerersten Blogbeitrag auf Abenteuer Ahnenforschung ging es um das Thema „Ahnenforschung und wie man dazu kommt oder Am Anfang steht die Neugierde…“ Die Frage nach den Beweggründen ist dabei natürlich kaum zu Trennen von dem persönlichen Gewinn, der damit einhergeht. In Anlehnung daran soll uns heute die Frage interessieren, welche Vorteile professionelle Ahnenforschung bietet und wo ihre Grenzen sind. Was kann sie leisten und was nicht?

Abenteuer Ahnenforschung hat Geburtstag! Oder: Was kann professionelle Ahnenforschung leisten?

Keine Heirat ohne Impfung!

17. Juni 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Historische Dokumente, Wissen

Auszug aus dem Trauregister der Kirchengemeinde Münsterdorf, einzusehen im Kirchenkreisarchiv in Wrist (https://www.kk-rm.de/unser-kirchenkreis/kirchenkreis-archiv.html)

Was hat ein „Vaccinationsschein“ mit einer Hochzeit zu tun (und was ist das überhaupt genau)? Oder steht im Kirchenbuch vielleicht doch etwas anderes?

Welcher Ahnenforscher kennt das nicht? Endlich hat man ein Dokument zur gesuchten Person gefunden, aber man kann nicht alles lesen, was da steht. Selbst nachdem man die Worte entziffert hat, oder entziffert zu haben meint, weiß man nicht immer, was man damit anfangen soll. Oft wird Hintergrundwissen benötigt, um zu verstehen, worum es geht.

Keine Heirat ohne Impfung!

Kindertag = Kindertag? Feiern in Ost- und Westdeutschland

01. Juni 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Familie, Feiertage, Traditionen, Wissen

Altstoffsammelaktion zum Erwerb eines Tieres, das am Internationalen Kindertag 1959 dem Berliner Tierpark übergeben werden soll. Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-59459-0002 / Ulmer, Rudi / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-59459-0002,_Aus_Altstoffen_ein_Tier_f%C3%BCr_den_Tierpark.jpg)

Zwar gibt es keine zwei Staaten mehr, Unterschiede lassen sich zwischen Ost- und Westdeutschland aber weiterhin feststellen. Strukturelle Ungleichheiten, aber vor allem auch weiterhin verschiedene Traditionen, z.B. im Begehen mancher Feierlichkeiten. So ist beispielsweise am 1. Juni in Deutschland Kindertag. Einer der Kindertage um genau zu sein. Tatsächlich werden nämlich heute in Deutschland zwei Kindertage gefeiert. Der Internationale Kindertag am 1. Juni und der Weltkindertag am 20. September. Wobei ersterer eine größere Bedeutung im Osten des Landes hat.

Kindertag = Kindertag? Feiern in Ost- und Westdeutschland

John D. Rockefeller – ein Mann mit vielen Facetten

23. Mai 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Persönlichkeiten, Wissen, Auswanderung

John D. Rockefeller, ca. 1875; Bild [Public Domain] via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:John-D-Rockefeller-sen.jpg)

Am 23. Mai 1937 starb John Davison Rockefeller Sr. mit 97 Jahren in Ormond Beach (Florida). Der Geschäftsmann mit deutschen Wurzeln war der erste Milliardär der Welt (in US-Dollar). Berücksichtigt man nicht nur die Inflation sondern auch den Anteil an Amerikas Wirtschaftskraft, ist er laut Forbes sogar der reichste Mann der Geschichte. Bis heute erinnert man sich an seine skrupellosen Geschäftspraktiken, aber auch an seine Wohltätigkeit.

John D. Rockefeller – ein Mann mit vielen Facetten

Erlebbare Geschichte – Das Freilichtmuseum am Kiekeberg

21. Mai 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Archive, Vereine, Museen, Hamburg

Pringens Hof aus Kakenstorf, erbaut 1797, die Inneneinrichtung entspricht der Zeit um 1800.

Schöne Häuser- und Gartenensembles, hautnah und mit allen Sinnen erlebbare Geschichte, alte Haustierrassen und viele Möglichkeiten sich selbst auszuprobieren – das Freilichtmuseum am Kiekeberg in der Nähe von Hamburg ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Sei es für interessierte Ahnenforscher, die gerne wissen möchten, wie ihre Vorfahren in der Region gelebt haben könnten, allgemein Geschichtsinteressierte oder ganze Familien. Für jedes Interesse und jede Altersgruppe wird etwas geboten.

Erlebbare Geschichte – Das Freilichtmuseum am Kiekeberg

Fristen, Fristen, Fristen…

12. Mai 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Archive, Vereine, Museen, Historische Dokumente, Tipps und Tricks

Archivregister, Foto von moi (Eigenes Werk) [Public domain], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AArchives_entreprises.jpg)

Ahnenforschung ist nicht immer einfach. Manchmal liegt das auch an gesetzlichen Beschränkungen und Regelungen, die grundsätzlich sehr sinnvoll sind, die Arbeit aber eben auch erschweren können. Heute wollen wir einen kurzen Überblick über Archivfristen in Deutschland geben. Die Fristsetzungen werden durch den Föderalismus in Deutschland verkompliziert. Es gibt daher kaum einheitliche Regelungen, die immer und überall gelten.

Fristen, Fristen, Fristen…

Die Deutschen und ihr Bier – Teil 3

02. Mai 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Auswanderung, Berufe, Persönlichkeiten, Wissen

Amerikanisches und tschechisches Budweiser, Foto: Dorisall at English Wikipedia [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ABud_and_Budvar.jpg)

Eines der bekanntesten Brauereiunternehmen weltweit ist ohne Frage Anheuser-Busch. Mittlerweile gehört die amerikanische Brauerei zu dem internationalen Konzern Anheuser-Busch InBev (ABInBev). Ebenso wie verschiedene deutsche Biermarken wie Beck’s, Franziskaner Weißbier, Hasseröder, Diebels oder Löwenbräu. Ihren Ursprung hat die Brauerei in den 1850er Jahren in St. Louis (Missouri).  1860 wurde sie von Eberhard Anheuser und einem Partner übernommen. Anheuser starb 20 Jahre später, am 2. Mai 1880 in St. Louis.

Die Deutschen und ihr Bier – Teil 3

Die Deutschen und ihr Bier – Teil 2

28. April 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Auswanderung, Berufe, Persönlichkeiten, Wissen

Frederick Pabst, Foto von S.L. Stein (The Pabst Mansion) [Public domain], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Frederick_Pabst_by_SL_Stein.jpg)

Ebenso wenig wie die Deutschen das Bier erfunden haben, waren Sie die ersten, die in den USA Bier gebraut haben. Spätestens ab den 17. Jahrhundert sind Brauereien belegt. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurde jedoch vorwiegend Ale britischer Art produziert. Dies änderte sich erst mit der verstärkten Einwanderung aus Deutschland und der damit einher gehenden größeren Nachfrage nach leichterem Lager. Diese wurde ab etwa Mitte des Jahrhunderts vor allem von deutschen Brauern bedient. Ende des 19. Jahrhunderts war Lager das vorherrschende Bier in den USA geworden und vor allem deutsch-amerikanische Brauer wie Busch, Pabst oder Schlitz hatten sich einen Namen gemacht.

Die Deutschen und ihr Bier – Teil 2

Die Deutschen und ihr Bier – Teil 1

23. April 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Auswanderung, Berufe, Hamburg, Jubiläum, Wissen

Verschiedene Biersorten. Von Personal Creations (www.personalcreations.com) [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ABeer_in_glasses_and_steins.jpg)

Des Deutschen liebstes Getränk? Bier! So zumindest das gängige Klischee. Dafür gibt es aber durchaus gute Gründe. Einer davon ist sicherlich das deutsche Reinheitsgebot, das den guten Ruf des deutschen Gerstensaftes mitbegründet. Erlassen wurde es am 23. April 1516, daher wird jedes Jahr am 23. April der Tag des deutschen Bieres begangen. Das Reinheitsgebot ist das älteste Lebensmittelgesetz der Welt und besagt, dass in deutsches Bier nur Wasser, Hopfen und Gerste gehören. Die Auswirkung von Hefesporen aus der Luft, die die Gärung beeinflussten, war damals noch nicht bekannt. Heute ermöglicht der Zusatz von Hefe die gleichbleibende Qualität des Bieres. Vor Erlass des Reinheitsgebots wurde einiges hinzugemischt, um dem Bier beispielsweise einen besonderen Geschmack zu geben, die berauschende Wirkung zu steigern oder sauer gewordenes Bier wieder genießbar zu machen. Die ersten urkundlich nachweisbaren Vorläufer des Reinheitsgebotes finden sich bereits 1156 in Augsburg.

Die Deutschen und ihr Bier – Teil 1

Kurt Vonnegut und Deutschland

11. April 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Auswanderung, Historische Ereignisse, Historische Dokumente, Literatur, Persönlichkeiten, 2. Weltkrieg

United States Army Portrait von Kurt Vonnegut Jr., von United States Army [Public domain], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AKurt-Vonnegut-US-Army-portrait.jpg)

Am 11. April 2017 starb der Autor Kurt Vonnegut in New York. Der am 11. November 1922 als Jüngster von drei Geschwistern in Indianapolis geborene Vonnegut war Deutsch-Amerikaner in vierter Generation. Beide Elternteile, sein Vater Kurt Vonnegut Sr. und seine Mutter Edith Lieber, stammten von deutschen Emigranten ab, die im 19. Jahrhundert nach Amerika gekommen waren.

Kurt Vonnegut und Deutschland

Spatenrecht

06. April 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Wissen

Deich am Beltringharder Koog in Nordfriedland, Foto von Goegeo (eigenes Werk), CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lahnungsfelder_vorm_Beltringharder_Koog.JPG)

Deiche sind für die deutsche Nordseeküste charakteristisch und wurden neben dem allgemeinen Hochwasserschutz auch zur Landgewinnung eingesetzt. Entsprechend ihrer großen Bedeutung lässt sich der Spruch Deus mare, Friso litora fecit" (Gott schuf das Meer, der Friese schuf die Küste) verstehen. Der Schutz vor Hochwasser spielt bis heute eine wichtige Rolle, im Februar haben wir ja bereits über die Auswirkungen der Sturmflut von 1962 für Hamburg berichtet. Doch wer ist und war eigentlich für die Erhaltung der Deiche zuständig?

Spatenrecht

Mehr können wir uns nicht leisten!? – Wenn kirchliche Amtshandlungen Geld kosten

31. März 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Wissen

Dietmar Rabich / Wikimedia Commons / “Dülmen, Kirchspiel, St.-Jakobus-Kirche -- 2015 -- 5586” (https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42826497) / CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode)

Noch heute ist eine Hochzeit oder Beerdigung ein finanzieller Aufwand, der manche vor Schwierigkeiten stellt. Besonders in Bezug auf Hochzeiten sind viele Entscheidungen zu treffen, die großen Einfluss auf die Kosten haben: die Anzahl der eingeladenen Personen, das Kleid, ob ein DJ oder eine Band engagiert wird... Und nicht wenige ältere Menschen legen bereits zu Lebzeiten Geld für ihre eigene Beerdigung zurück, damit ihre Nachkommen diese nicht finanzieren müssen. In der Regel sind die finanziellen Belastungen aber nicht auf Gebühren zurückzuführen, die von den Kirchen erhoben werden. Das war früher anders.

Mehr können wir uns nicht leisten!? – Wenn kirchliche Amtshandlungen Geld kosten

Literaturtipp: „Sie kam aus Mariupol“ von Natascha Wodin

26. März 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Familie, Literatur, Persönlichkeiten

Cover des Buches „Sie kam aus Mariupol“ von Natascha Wodin, Bildrechte beim Rowohlt Verlag

Im Februar 2017 ist bei Rowohlt das neue Buch der Schriftstellerin Natascha Wodin erschienen. „Sie kam aus Mariupol“ erzählt nicht nur die bewegende Geschichte ihrer Mutter, sondern beschreibt auch eindrücklich die Ahnenforschung als solche. Zu Recht wurde die literarische Biographie mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.

Literaturtipp: „Sie kam aus Mariupol“ von Natascha Wodin

Straßennamen: Geh ums Quadrat und beginne ein neues Leben!

11. März 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Wissen

Straßenschild einmal anders: Statt Straßennamen findet man in der Mannheimer Innenstadt oft nur Buchstaben und Zahlen. Diese geben die Quadrate und die in der Straße zu findenden Hausnummern an. (Foto von Hubert Berberich, veröffentlicht auf Wikipedia Commons)

Als Ahnenforscher haben wir immer wieder mit Adressen zu tun. Ein Thema, dem wir uns in diesem Blog bereits gewidmet haben und wieder widmen wollen. Gerade bei Adressen, an denen Personen vor vielen Jahren oder gar Jahrhunderten gelebt haben, kann es vorkommen, dass sich die Straßennamen in der Zwischenzeit geändert haben. Dann ist es unter Umständen notwendig herauszufinden, wie die Straße heute heißt. Mannheim ist dagegen ein gutes Beispiel dafür, dass auch ganz aktuelle Adressen Rätsel aufgeben können.

Straßennamen: Geh ums Quadrat und beginne ein neues Leben!

Überschwemmt… Katastrophale Einflüsse auf die Ahnenforschung

28. Februar 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Archive, Vereine, Museen, Hamburg, Historische Ereignisse

Überschwemmung in Hamburg am 17.02.1962; Foto von Oxfordian Kissuth (Eigenes Werk). Lizensiert unter CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AHamburg_-_Flutkatastrophe_1962.jpg

In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 führte der Orkan Vincinette zu einer Sturmflut an der Nordseeküste. Hamburg wurde besonders schwer getroffen, die Vorwarnsysteme versagten und die Gefahr wurde nicht ernst genommen. So überraschte das Wasser die Hamburger im Schlaf. 315 Menschen starben alleine in der Hansestadt (von 340 Menschen insgesamt).

Zerstört wurden auch Dokumente, die uns heute bei der Ahnenforschung helfen könnten. Das Staatsarchiv als solches blieb glücklicherweise verschont, das Registraturgut einiger Ämter war jedoch betroffen, beispielsweise des Organisationsamtes, des Strom- und Hafenbauamtes und der Oberfinanzdirektion. Nicht abzuschätzen ist auch, wie viele Akten in Privatunternehmen verloren gingen. Wer bei entsprechenden Unternehmen Informationen zu Verwandten erhalten möchte, die dort vor 1962 gearbeitet haben, kann unter Umständen enttäuscht werden.

Überschwemmt… Katastrophale Einflüsse auf die Ahnenforschung

Mit dem Ziel, die bestmöglichen Flügel und Klaviere zu bauen

15. Februar 2017, Heike Leiacker - Allgemein, Auswanderung, Geburstag, Hamburg, Persönlichkeiten

Heinrich Engelhard Steinweg/Henry E. Steinway https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3APSM_V40_D505_Henry_E_Steinway.jpg

Am 15. Februar 1797, wurde Heinrich Engelhard Steinweg in Wolfshagen im Harz geboren. Können Sie es sich bereits denken? Der später als Henry E. Steinway bekannte Gründer einer der führenden Flügel- und Klavierhersteller der Welt, Steinway & Sons, war ein deutscher Auswanderer.

Mit dem Ziel, die bestmöglichen Flügel und Klaviere zu bauen